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Album der Woche 

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Philine Sonny

KW

15

Virgin Lake

Virgin Lake

Als Teenie ist man ja manchmal ganz schön wütend. Vor allem auf die eigenen Eltern. Nach der pubertären Wut folgen dann noch andere Phasen des oft etwas anstrengenden Erwachsenwerdens: Und diesen steinigen Weg geht die Musikerin Philine Sonny auf ihrem brandneuen Debütalbum ‚Virgin Lake‘, das letzten Freitag rausgekommen ist.
Inspiriert vom Coming-of-Age-Roman Hard Land von Benedict Wells, nimmt sie uns darauf mit durch die vier Phasen des Erwachsenwerdens: Von der ersten Wut, über das Selbstmitleid bis hin zu Momenten echter Freude und Vergebung.
Philine Sonny kommt aus NRW, wo sie sich in ihrem Zimmer in Unna jahrelang selbst beigebracht hat, Songs zu schreiben und zu produzieren. Sie klingt aber mittlerweile so international und ausgefeilt, dass man kaum glaubt, dass sie das meiste in Eigenregie stemmt.
Klar, dass sie dabei für den Labelchef, der über die Musik anderer entscheidet, ohne selbst jemals einen Song geschrieben zu haben, nicht viel übrig hat. Im Song „Gatekeeper“ lässt sie diesen Frust über die männerdominierte Musikbranche auch deutlich raus

Metronomy.jfif
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