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Emilíana Torrini

KW

26

Miss Flower

Miss Flower

Selten hatte ein Album eine so interessante Hintergrundgeschichte wie dieses hier: Zehn Jahr ist es her, dass Emiliana Torrini, die mit "Jungle Drum" 2009 ihren größten Hit hatte, ihr letztes Solo-Album veröffentlicht hat.
Doch dann stieß die Isländerin mit italienischen Wurzeln auf eine wahren Schatz: Auf dem Dachboden der verstorbenen Mutter einer guten Freundin stand eine Kiste voll mit Liebesbriefen, die diese Mutter - namentlich Geraldine Flower - im Laufe ihres Lebens bekommen hat. Briefe aus der ganzen Welt, ordentlich in Ordnern sortiert, von etlichen Männern und über Jahrzehnte lang. Adressiert an eine Frau, die so faszinierend gewesen sein muss, dass sie neun Heiratsanträge bekommen hat, aber nie heiratete.
Aus diesen Briefen, den Geschichten und Emotionen darin, hat Emiliana Torrini nun die zehn neuen Songs ihres Album „Miss Flower“ gemacht, das letzten Freitag rauskam.
Emiliana Torrini, die seit vielen Jahren in Großbritannien lebt, verbindet auf ihrem neuen achten Album spannende Geschichten - real und teilweise auch fiktional weitergesponnen – mit faszinierenden Klangwelten.
Es geht um große Gefühle und das nicht enden wollenden Verlangen der Männer nach Gerdaldine und um weibliche Selbstbestimmung. Jeder Song unterschiedlich in Sound und Struktur.
Wir zum Beispiel das melancholische „Let’s Keep Dancing“, das einen letzten Tanz, einen letzten Abend vor einer Trennung zitiert. Mit einem Beatgerüst, das an karibische Steeldrums erinnert - inspiriert von einem karibischen Exfreund Geraldines aus ihrer Zeit auf den Bahamas.

Metronomy.jfif
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