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Danger Dan

Keine Angst

Keine Angst

Bei der aktuellen Welt- und Nachrichtenlage bekommt man es im Moment wirklich oft mit der Angst zu tun. Und schon deswegen tut der Albumtitel des neues Danger Dan-Albums ganz gut: „Keine Angst“ heißt es. Doch wer ihn kennt, weiß auch: Danger Dan versucht auf seinem dritten Soloalbum natürlich nicht, die Welt schönzureden. Stattdessen schaut er ziemlich direkt auf das, was gerade schiefläuft – auf Rechtsruck und politische Gewalt, aber auch auf ganz persönliche Ängste und Zweifel.
Es ist also keine Platte, die einem vorgaukelt, dass alles gut ist oder sicher gut wird….sondern, dass ziemlich viel schiefgehen kann, aber wir dem niemals nicht einfach ausgeliefert sind.
Nach dem riesigen Erfolg seines ersten Klavieralbums „Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt“ brauchte der Rapper der Antilopen Gang erst einmal ein wenig Abstand. Er packte also die Wanderschuhe ein und lief den Jakobsweg – gebracht hat es außer Knieschmerzen zwar nichts, aber die Erkenntnis war danach glasklar: „Alles, was ich kann und will, kann ich in dieser Musik ausdrücken.“ Also in diesem doch sehr minimalistischen Setup aus Piano, Stimme und grandiosen Chanson-Texten, mit denen er ein extrem persönliches und ein gleichzeitig politisches Werk abliefert.
Er singt über seine unheilbare Augenkrankheit, eine gescheiterte homosexuelle Liebe und natürlich auch über den nötigen Widerstand gegen den immer stärker werdenden rechten Faschismus.
Zusammen mit seinem Bruder Panik Panzer hat er das Album ganz entspannt bei sich zu Hause aufgenommen.

Metronomy.jfif
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