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Kalender
Was ist los in Hamburg? Auf welche Konzerte, Ausstellungen und Theaterstücke könnt Ihr Euch freuen?
Unsere aktuellen Highlights

Lesung/Musik: Eine Queere Gedenkgala – Wir leben. Wir kämpfen. Für Glück & für Liebe
Am Dienstag den 19. Mai auf Kampnagel
Bild: Menschen in der Bar "Adion", Hamburg Anfang der 1930er Jahre (Staatsarchiv Hamburg)
Queere Geschichte leuchtet: Wir feiern Queer Joy, Gemeinschaft und die kreative Kraft, die unsere Geschichte trägt. In dieser Gala finden Stimmen Raum, die die Nazis zum Schweigen bringen wollten. Queere Menschen waren schon immer mehr als die Anfeindungen, die sie erfahren. Ihre Geschichten sind vielfältig und erzählen auch von queerer Lebensfreude, Gemeinschaft und Selbstbehauptung.
Wir wollen den Stimmen queerer Menschen Raum geben, die die Nazis versucht haben zum Verstummen zu bringen. Dabei sind ihre Erzählungen so unterschiedlich wie die Erzähler*innen selbst – sie handeln von allen Emotionen, sie handeln vom Leben. Durch ihre Kunst, Gedichte und Lieder wollen wir sie für sich selbst sprechen und uns in ihre Lebens- und Gefühlswelten mitnehmen lassen.
Wir laden zu einer Gala mit Beiträgen von und über Liddy Bacroff, Ovida Delect, Hannah Hoech, Bruno Balz, Sylvin Rubinstein, Anita Rée und vielen anderen ein und zu einem Nachdenken über (Un-)Sichtbarkeiten und queeren Widerstand. Ein Abend für alle Queers und ihre Verbündeten.
Bild: Menschen in der Bar "Adion", Hamburg Anfang der 1930er Jahre (Staatsarchiv Hamburg)
Queere Geschichte leuchtet: Wir feiern Queer Joy, Gemeinschaft und die kreative Kraft, die unsere Geschichte trägt. In dieser Gala finden Stimmen Raum, die die Nazis zum Schweigen bringen wollten. Queere Menschen waren schon immer mehr als die Anfeindungen, die sie erfahren. Ihre Geschichten sind vielfältig und erzählen auch von queerer Lebensfreude, Gemeinschaft und Selbstbehauptung.
Wir wollen den Stimmen queerer Menschen Raum geben, die die Nazis versucht haben zum Verstummen zu bringen. Dabei sind ihre Erzählungen so unterschiedlich wie die Erzähler*innen selbst – sie handeln von allen Emotionen, sie handeln vom Leben. Durch ihre Kunst, Gedichte und Lieder wollen wir sie für sich selbst sprechen und uns in ihre Lebens- und Gefühlswelten mitnehmen lassen.
Wir laden zu einer Gala mit Beiträgen von und über Liddy Bacroff, Ovida Delect, Hannah Hoech, Bruno Balz, Sylvin Rubinstein, Anita Rée und vielen anderen ein und zu einem Nachdenken über (Un-)Sichtbarkeiten und queeren Widerstand. Ein Abend für alle Queers und ihre Verbündeten.

Konzert: The Rions
Am Dienstag den 19. Mai im Molotow
The Rions, bestehend aus Noah Blockley, Harley Wilson, Asher McLean und Tom Partington, stammen aus den Northern Beaches, jenem Küstenstreifen, der in den letzten Jahren zur Produktionsstätte australischer Indie-Hoffnungen geworden ist. 2021 gewannen sie mit „Night Light“ den Unearthed-High-Wettbewerb des australischen Senders triple j, ein Gütesiegel für Nachwuchstalente. Doch schon die frühen EPs zeigten, dass hier keine bloße Surf-Pop-Band heranwächst, sondern ein Projekt, das Selbstzweifel, Trauer und Euphorie mit bemerkenswerter Direktheit verhandelt. Songs wie „Minivan“ oder „Scary Movies“ wirkten wie Coming-of-Age-Filme in drei Minuten – eingängig, aber emotional präzise.
2025 erschien mit „Everything Every Single Day“ ihr Debütalbum, das in Australien sofort auf Platz Eins der Charts landete und weltweit Millionenstreams sammelte. Es ist ein Album über Selbstvermessung: über Triumphe und Fehltritte, über Hoffnungen und Philosophien, über das Gefühl, gleichzeitig zu viel und zu wenig zu sein. Musikalisch bewegt sich die Band zwischen Indie-Rock und Pop, beeinflusst von Acts wie Role Model, The Japanese House oder Sam Fender, mit Refrains, die haften bleiben, und Texten, die sich weigern, glatt zu sein.
The Rions, bestehend aus Noah Blockley, Harley Wilson, Asher McLean und Tom Partington, stammen aus den Northern Beaches, jenem Küstenstreifen, der in den letzten Jahren zur Produktionsstätte australischer Indie-Hoffnungen geworden ist. 2021 gewannen sie mit „Night Light“ den Unearthed-High-Wettbewerb des australischen Senders triple j, ein Gütesiegel für Nachwuchstalente. Doch schon die frühen EPs zeigten, dass hier keine bloße Surf-Pop-Band heranwächst, sondern ein Projekt, das Selbstzweifel, Trauer und Euphorie mit bemerkenswerter Direktheit verhandelt. Songs wie „Minivan“ oder „Scary Movies“ wirkten wie Coming-of-Age-Filme in drei Minuten – eingängig, aber emotional präzise.
2025 erschien mit „Everything Every Single Day“ ihr Debütalbum, das in Australien sofort auf Platz Eins der Charts landete und weltweit Millionenstreams sammelte. Es ist ein Album über Selbstvermessung: über Triumphe und Fehltritte, über Hoffnungen und Philosophien, über das Gefühl, gleichzeitig zu viel und zu wenig zu sein. Musikalisch bewegt sich die Band zwischen Indie-Rock und Pop, beeinflusst von Acts wie Role Model, The Japanese House oder Sam Fender, mit Refrains, die haften bleiben, und Texten, die sich weigern, glatt zu sein.

Theater: Der Geisterseher – Frei nach Friedrich Schiller
Am Freitag den 22. Mai im Ernst Deutsch Theater
„Dieser Abend ist ein wahrer Theaterrausch. Nur zwei Schauspieler, Paul Schröder und Jirka Zett machen aus Schillers schräger Gespenster-Geschichte ein richtiges Ereignis
und sorgen für echten Bühnenzauber.“, beschrieb der Norddeutsche Rundfunk die Theaterinszenierung „Der Geisterseher“.
2009 hat die Diplominszenierung des jungen Regisseurs Antú Romero Nunes mit Schröder und Zett, damals noch Studierende der Hochschule für Schauspielkunst, am Maxim Gorki Theater Berlin für grosses Aufsehen gesorgt. So gross, dass das Thalia Theater Hamburg diese Inszenierung 2018 für zwei Jahre wieder aufleben liess. Nun entsteht sie ein weiteres Mal aus der Asche: als exklusives Kammerspiel im reisetauglichen Format. Im Sinne eines Theater-Upcycling erschaffen Jirka Zett und Paul Schröder einen neuen Abend, oszillierend zwischen Erinnerungen an die ursprüngliche Inszenierung und einem Update, das ihrer Entwicklung genauso Rechenschaft trägt, wie der Tatsache, dass die (Theater)Welt sich stetig weiterdreht. Eines jedoch bleibt unverändert: das mitreissende Zusammenspiel zweier Schauspieler, so stürmend und drängend ist, wie Schiller es wohl vor mehr als 200 Jahren gemeint hat.
„Dieser Abend ist ein wahrer Theaterrausch. Nur zwei Schauspieler, Paul Schröder und Jirka Zett machen aus Schillers schräger Gespenster-Geschichte ein richtiges Ereignis
und sorgen für echten Bühnenzauber.“, beschrieb der Norddeutsche Rundfunk die Theaterinszenierung „Der Geisterseher“.
2009 hat die Diplominszenierung des jungen Regisseurs Antú Romero Nunes mit Schröder und Zett, damals noch Studierende der Hochschule für Schauspielkunst, am Maxim Gorki Theater Berlin für grosses Aufsehen gesorgt. So gross, dass das Thalia Theater Hamburg diese Inszenierung 2018 für zwei Jahre wieder aufleben liess. Nun entsteht sie ein weiteres Mal aus der Asche: als exklusives Kammerspiel im reisetauglichen Format. Im Sinne eines Theater-Upcycling erschaffen Jirka Zett und Paul Schröder einen neuen Abend, oszillierend zwischen Erinnerungen an die ursprüngliche Inszenierung und einem Update, das ihrer Entwicklung genauso Rechenschaft trägt, wie der Tatsache, dass die (Theater)Welt sich stetig weiterdreht. Eines jedoch bleibt unverändert: das mitreissende Zusammenspiel zweier Schauspieler, so stürmend und drängend ist, wie Schiller es wohl vor mehr als 200 Jahren gemeint hat.
Was geht sonst in der Stadt?
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