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The Arcs

05

KW

Electrophonic Chronic

Mit ihrem Debüt, „Yours, Dreamily,“ von 2015, hatte Dan Auerbach sich in einer Pause der Black Keys ein Outlet für seinen immensen kreativen Output verschafft.

Mit den Freunden und Studiokollegen Leon Michels, Richard Swift, Nick Movshon und Homer Steinweiss schrieb er ein Repertoire, das wohl an sein Hauptwerkerinnerte, aber mehr Soul in den Garage-Fuzz mischte. Geboren war die Band "The Arcs".

Achtzig bis Hundert Tracks haben die Künstler in diversen Studios überall in der USA vorproduziert. Dann verstarb Richard Swift 2018 und die Band drohte zu zerfallen.

Nach knapp fünf Jahren haben die restlichen Bandkollegen die gesammelten Lieder gesichtet und zu einem Album verdichtet. Ein Abschiedsalbum, wie es Auerbach selbst nennt.

Auerbach und Michels haben aus den hundert Liedern ein vintage-warm gemischtes Soul-Set destilliert, das auf Fuzz und lauten Angriff weitestgehend verzichtet. Es ist vielleicht der Melancholie wegen, dass man den verstorbenen Freund hier noch mal spielen hört.

Das zweite Album von The Arcs ist hervorragend für alle, die einen leichten Einstieg in die Welt des Psych-Pop suchen.

Metronomy.jfif
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